Entstehung und Wachstum der KfK Kietz für Kids Kinderbetreuung gGmbH

… Und weiter mit Corona:

Sehr geehrte Eltern der Besucher unserer Einrichtungen

Die Entwicklung und der Verlauf der Corona-Erkrankungen stellt uns als Dienstleister von vielfältiger Kinderbetreuung immer wieder vor ernsthafte Probleme. Wir müssen auf der einen Seite natürlich die öffentlichen Auflagen des Landes Berlin vertreten, wollen aber auch mit unseren Angeboten den vielfältigen Interessen der Nutzer unserer Einrichtungen entsprechen. So müssen wir gegenwärtig die coronabedingten Auflagen – die da lauten: Hände desinfezieren, Hände waschen,  Abstand halten – so differenziert erfüllen, dass unser Träger dem sehr unterschiedlichen objektiven Infektionsverhalten der verschiedenen Altersgruppen, Vorschulkinder, Schulkinder und Jugendlichen, entspricht. Zur selben Zeit dürfen wir natürlich nicht die Gesundheit der Eltern, Lehrer und unserer eigenen Mitarbeiter aufs Spiel setzen. Deshalb wird unsere Reaktion bei der Betreuungsarbeit in diesen kommenden Wochen je nach Projekt sehr unterschiedlich sein.

Für die Jüngsten, im Kindergarten, haben wir uns die Zustimmung der Kitaaufsicht zu einer zeitweiligen Verkürzung der Öffnungszeiten um jeweils eine Stunde morgens und zum Ende der täglichen Öffnungszeit eingeholt. Damit zielt unser Personal dort auf die strikte Einhaltung der Vorgaben: stabile Kindergruppen, keine Vermischung der Kinder unterschiedlicher Gruppen, keine Veränderung der Betreuer*innen. Das ist eine absolute Herausforderung, denn das Konzept einer Kita setzt die gegenseitige Ersetzbarkeit des Fachpersonals voraus – sonst würde das Konstrukt nicht funktionieren.
Wir werden hier nicht ohne zusätzliche Arbeitszeiten auskommen, denn auch wenn die Kinder offenbar resistenter gegenüber dem Corona-Virus sind als deren Betreuer, bleibt das Personal genauso anfällig, wie es alle Erwachsenen sind.
Für den Kindergarten Wiesenhüpper haben wir für die kommende Woche (02.- 06.11.2020) eine Übergangswoche festgelegt, die aber bereits nur durch  Mehrarbeitsstunden abgefangen werden kann. Die Kita-Leitung hat sich bereits an alle betroffenen Eltern gewendet.

Für die anderen Projekte und Betreuungsformen gelten differenzierte Herangehensweisen. Die Altersgruppe der Schulkinder, welche im Schülerclub, der Schulstation und dem Kinderclub Kietzoase und im Jugendclub Mikado einen großen Teil ihrer täglichen Freizeit verbringen, gelten – jeweils angepasst an die voraussichtliche Resistenz der Altersgruppen – die gleichen Regeln wie überall in der Öffentlichkeit.
Da wir aber den Kindern und Jugendlichen ihre Freizeitorte und ihre direkten Ansprechpartner und Helfer nicht nehmen wollen, sind unsere Pädagogen der verschiedenen Einrichtungen in enger Abstimmung mit den Schulleitungen und der Geschäftsführung dabei, die vorhandenen Hygienekonzepte auf die veränderten Bedingungen abzustimmen und damit das eigene Handeln den Kontaktbeschränkungen, die nun für den November verschärft wurden,  anzupassen. Wir werden auf jeden Fall sichern, dass die Besucher unserer Einrichtungen ihre pädagogischen Kontaktpartner behalten können, um so gemeinsam durch diese ungewöhnliche Zeit zu kommen.

Wir versichern Ihnen, alles in unserer Macht Stehende zu unternehmen, um allen unseren Besuchern ein schönes Weihnachtsfest im Kreise der Familien zu ermöglichen. Kommen Sie bitte gesund durch diese Zeit.
Sollten Sie Anregungen oder Hinweise haben, bitte ich diese per Mail an office@kietzfuerkids.de  zu leiten.
Für die Geschäftsführung
Anton Lindner

Hier die Tel.-Nummern unserer Projekte:

JFE Mikado – 86459276
ASP Fort Robinson – 9208192
Kinderclub Kietzoase – 9296057

Kontakt könnt Ihr auch über unsere Socialmedia-Kanäle aufnehmen:

Abenteuerspielplatz Fort Robinson auf Facebook
Jugendclub Mikado auf Facebook
Jugendclub Mikado auf Instagram
Schülerclub FUNFUN auf Instagram
Kinderclub Kietzoase auf Instagram

Wir freuen uns über die beginnende Rückkehr zur bekannten Normalität!

Der Mutterverein “Kietz für Kids e.V.” wurde im Dezember 1990 von TeilnehmerInnen des „Runden Tisches Jugendbewegung in der DDR“ in Berlin gegründet.
Über viele Jahre, bis ins Jahr 2011, entwickelte sich dieser Träger mit seinen Angeboten, die vor allem im Bereich des § 11 des KJHG (später des SGB VIII) – offene Kinder- und Jugendarbeit – und § 13 KJHG – Jugendsozialarbeit bis zur Hilfe bei der Erlangung der Ausbildungsreife – angesiedelt waren, interessensorientiert nach den Bedarfen der Jugendlichen und Kinder sowie der öffentlichen Finanzierung dieser Arbeit.

Krugwiesen Hof

Der Verein beteiligte sich auf Grund erfolgreicher Arbeit in Projekten mit jungen Müttern aus Berlin Marzahn an bundesweiten Ausschreibungen zur Hilfe für die Zielgruppe und übernahm aus bezirklicher Hand im Jahr 2004 das Objekt Wartiner Str. 75 – 77 auf der Grundlage eines Erbpachtvertrages vom Liegenschaftsfonds Berlin.  Damit wurde das Objekt, ein Kindergartenbau Berliner Typs aus dem Jahr 1989, vor dem sicheren Abriss gerettet und konnte sozialen Projekten gewidmet werden.
Im Zusammenhang mit dem Umbau des Objektes und seiner Umnutzung investierte der Träger erhebliche Mittel, die er zunächst über Stiftungen und Sponsoren eingeworben hatte. Im Verlauf der Entwicklung des Nutzungskonzeptes für das Objekt etablierte sich der Name „Krugwiesen Hof“, inspiriert durch die nahen Falkenberger Krugwiesen.
Mehr über die Geschichte des Hauses erfahren Sie hier →

Kita Wiesenhüpper

Die Entwicklung der Geburtenzahlen im Territorium und die stärkere Konzentration von Fördermittelgebern auf große Träger zwang den Verein, das ursprüngliche Konzept zur Nutzung des Objektes immer wieder zu verändern. Letztlich wurde im Jahr 2011 der Antrag auf Einsatz von Mitteln aus dem Stadtumbau-Programm Ost für die Wiedereinrichtung einer Kindertagesstätte in diesem Projekt gestellt.
Damit folgte der Verein auf der einen Seite der Notwendigkeit, mehr Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen und auf der anderen Seite zu akzeptieren, dass andere Fördermittel nicht akquiriert werden konnten. Heute bietet die Kita „Wiesenhüpper“ 106 Plätze für Kinder bis zur Grundschulreife an.

Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit

Die langjährigen Projekte des Vereins wie die Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) „Kietzoase“ (seit 1996), der Abenteuer- und Bauspielplatz „Fort Robinson“ (seit 1991), die JFE „Mikado“ (seit 2008), der Schülertreff „FUN FUN“  (seit 1998), der Schülerclub „Carzudel“ (seit 2010)  und das Kinder- und Familienzentrum „Ventilator“ (seit 1994) arbeiteten sehr selbständig und sehr erfolgreich in ihren jeweiligen Wohnquartieren.

KFK KIETZ FÜR KIDS Kinderbetreuung gGmbH

Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme „Kindertagesstätte im Krugwiesen Hof“ ergab sich erstmalig das Angebot einer entgeltfinanzierten Leistung durch den Träger. Auf vielfache Empfehlung gründete der Verein Anfang des Jahres 2012 eine Betreibergesellschaft für die Kita, die KFK KIETZ FÜR KIDS Kinderbetreuung gGmbH. Der 16. Januar 2012 ist das Geburtsdatum dieses  neuen Trägers, der zunächst nur den Kindergarten betrieb.
Im Sommer 2013 musste das Projekt „Ventilator“ auf Grund des kompletten Auslaufens der Förderung seine Aktivitäten  einstellen.
Um ein auseinander Driften der beiden Träger zu vermeiden, haben zum 01.01.2013 alle pädagogisch geführten Projekte des Vereins einen Betriebsübergang nach §613 in die gGmbH vollzogen.
Durch die Zusammenführung der Potenzen ergaben sich Synergieeffekte, ohne die der weitere wirtschaftliche Betrieb dieser Vielzahl von Projekten auch in der Zukunft nicht denkbar ist.

Es ist eine weitere Entwicklung geplant, welche die Stabilität sichert und das durch Einzelpersonen  zu tragende Risiko weiter absenkt.